Baby schläft unruhig

Eine Belastungsprobe für Eltern und Kind

eltern-koennen-nicht-schlafenBabys schlafen in den ersten Wochen und teils Monaten meistens unruhig, sie werden zum Beispiel wach, weil sie hunger haben oder die Windel nass ist. Die Zeit in denen die Kleinen noch recht unruhig in den Nächten sind, ist für die ganze Familie anstrengend. Die Eltern sowie der Nachwuchs sind tagsüber müde und Babys neigen dann dazu auch viel zu weinen. Mutter und Vater benötigen auch ihren Schlaf und der Schlafentzug zerrt auch mal an den Nerven.

Es wird in der ersten Zeit immer wieder Phasen geben, in denen die Kleinen nachts unruhig sind und Zuwendung benötigen. Gründe für einen unruhigen Schlaf können die drei Monats Koliken sein, die ersten Zähnchen, Bauchweh, Hunger, Angst, der Tag war aufregend und kann nicht verarbeitet werden sowie viele andere Gründe. Wichtig ist, dass die Eltern immer die Ruhe bewahren, denn wenn sie unruhig oder hektisch werden, dann überträgt sich das auf das Baby – was natürlich kontraproduktiv ist.

Wichtige Punkte fürs Kinderzimmer

Damit das Baby sich in seinem Kinderzimmer und somit auch in seinem Kinderbett wohlfühlt und dort zu Ruhe kommen kann, sollten Eltern ein paar Dinge berücksichtigen. Das Zimmer sollte nicht zu warm und auch nicht zu kühl sein, wichtig ist das tägliche Durchlüften. Nachts sollte es in dem Zimmer dunkel sein, ein kleines Nachtlicht ist natürlich erlaubt. Die Schlafkleidung sollte bequem sein und nicht zu dünn oder zu dick.

Das Kinderbett sollte tagsüber nicht als Spielbereich genutzt werden, sondern es dient ausschließlich zum Schlafen. Spielsachen oder ähnliches gehören nicht ins Bett. Ein oder zwei Kuscheltiere sind natürlich kein Thema, aber bitte nicht zu viel. Natürlich darf das Bett auch nicht als „Strafe“ eingesetzt werden, dies hat fatale Folgen für den nächtlichen Schlaf.

Es gibt Kinder die können nicht ruhig schlafen, weil es so still in ihrem Zimmer ist, sie bekommen dann Angst und fühlen sich einsam. Ein ruhige Schlafmusik auf CD hilft hier. Eltern sollten bei der Musikauswahl zum Beispiel klassische Musik wählen, diese hat nachweislich eine beruhigende Wirkung.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

Mütter oder auch Väter die über den unruhigen Schlaf ihres Nachwuchses mit anderen Eltern sprechen, bekommen oft zu hören, dass die anderen Eltern hiermit überhaupt keine Probleme haben. Es gibt natürlich Kinder, die schnell und ohne Unterbrechungen durchschlafen, doch dies ist meistens nur die Ausnahme oder eine besonders günstige Phase. Betroffene Eltern sollten sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, denn dieser überträgt sich wiederum auf den eigenen Nachwuchs. Einen ruhigen Schlaf kann niemand erzwingen.