Kuhmilchallergie bei Babys

Wenn Babys die Milch nicht vertragen

Gerade in den ersten Lebensmonaten trinken Babys Milch. Die Kuhmilch enthält Eiweiß, welches für die körperliche Entwicklung wichtig ist, doch leider kann durch das Eiweiß eine Allergie ausgelöst werden (hierzu später mehr). Die Kuhmilchallergie gehört zu den häufigsten Allergien bei Babys, doch diese kann im Laufe der Jahre/Entwicklung wieder verschwinden. Wichtig ist, dass die Eltern ihr Kind täglich beobachten, treten Symptome einer Kuhmilchallergie auf, so sollte direkt der Kinderarzt aufgesucht werden. Der Arzt kann mithilfe eines Allergietests feststellen, ob es eine Allergie ist oder nicht. Circa vier bis sechs Prozent aller Kleinkinder leiden unter einer Kuhmilchallergie.

Die Anzeichen einer Kuhmilchallergie

kindermilchallergieEine Kuhmilchallergie macht sich meistens durch Beschwerden des Magen-Darm-Trakts bemerkbar. Anzeichen einer Kuhmilchallergie können zum Beispiel folgende sein: Bauchkrämpfe, Durchfälle, Erbrechen sowie Verstopfung. Es können auch Symptome wie Hautausschlag, Ekzeme, Blut im Stuhlgang, Atemwegserkrankungen, laufende Nase und weitere. Sobald Eltern Anzeichen beobachten oder das Gefühl haben ihr Kind leidet unter einer Allergie, sollten sie dieses abklären lassen. Nicht immer steckt hinter den Symptomen eine Allergie.

Die Ursachen für die Allergie

Wie bereits erwähnt enthält die Kuhmilch Eiweiß, welches der Körper braucht, doch genau das kann zum Problem werden. Im Normalfall zersetzt der Körper das Eiweiß in kleine Stücke, nur in dieser Form kann das Eiweiß die Darmwand passieren. Die Darmwand hat eine Filterfunktion, nur kleine Stücke kommen durch den Filter, große Stücke bleiben zurück. Die großen Stücke werden über die Verdauung ausgeschieden. Bei Säuglingen und Babys ist der Darmkanal noch nicht vollständig ausgereift, aus diesem Grund können hier auch die größeren Eiweißstücke die Darmwand durchdringen. Das ist möglich, weil der Filter noch zu große Löcher hat. Bei manchen Kleinkindern sieht der Körper die großen Eiweißstücke als eine „Gefahr“ an und reagiert mit Abwehr. Diese Abwehrreaktion löst dann die Allergie aus.

Welche Nahrung, wenn eine Kuhmilchallergie vorliegt

Wird eine Kuhmilchallergie diagnostiziert, so muss die Ernährung umgestellt werden. Die Eltern müssen ihr Baby hypoallergen ernähren. Mütter, die ihr Kind stillen, müssen auf Lebensmittel verzichten die Kuhmilch enthalten. Eltern, die ihr Kind mit der Flasche ernähren, sollten sich vom Kinderarzt die Kuhmilchallergie attestieren lassen, denn die Krankenkasse übernehmen dann die Kosten für die hyperallergene Nahrung. Bei der hypoallergenen Nahrung sind die Eiweiße bereits zerkleinert und somit sieht der Körper diese nicht als „Gefahr“ an. Nicht alle Babys mögen diese Nahrung, da sie einen leicht bitteren Geschmack hat. Am besten bieten Eltern zu Beginn kleiner Portionen an, hierdurch können sie sich langsam an den Geschmack gewöhnen.